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Vorweg es gibt gute Nachrichten, wir dürfen aber nicht vergessen, wir befinden uns (alle Kunden, bei denen eine Auskunft aus Flensburg angefordert wurde, und das sind nicht nur Deutsche) im Verwaltungsverfahren. Wir haben das Recht, aber auch die Pflicht, erst einmal alle Möglichkeiten des Verwaltungsverfahrens auszuschöpfen, inkl. der anstehenden Verhandlung als Widerspruch gegen den Bescheid der SKO (4 mal) vor 2 Wochen. Heißt „Unmögliches, wie gewohnt, sofort, Wunder dauern etwas länger“. Jetzt die gute Nachricht. Während der Betrieb normal weiter geht, im Verwaltunsgverfahren für jeden nach Ablauf der 30 Tage die Untätigkeitsklage gestellt wird, nach Erhalt des Bescheides der Ablehnung der Ausstellung der Widerspruch an die SKO geht, kamen die nächsten (2) Antworten dazu. Und die haben es in sich. Zwar wird dem Landrat (obwohl die Entscheidung eigentlich gegenstandslos ist, weil eindeutig über der Frist) die Möglichkeit gegeben, die Papiere zu ergänzen, die seine Entscheidung begründen, aber man hat gemerkt, dass Auszüge aus dem KBA unvollständig eingereicht wurden (Entzug der FE verschwiegen) und keine ordentliche (amtlich beglaubigter Dolmetscher) Übersetzung vorlag, sondern individuelle. Am Ende des Beitrages mal Auszüge aus einem poln. Original, manche haben poln. Bekannte und Verwandte, alle haben Internet und diverse digitale Übersetzer (Google Translator). Ich mag die Dienstaufsicht nicht in Schutz nehmen vor der ersten absoluten Falschentscheidung, will auch nicht behaupten, sie hätten es sich einfach gemacht, zu entscheiden, schließlich geht es hier um einen polnischen Landrat (ehem. Minister), einen Staatsmann gegen eine private Agentur, geführt von einer Russin und einem Deutschen (womit Erinnerungen an Stalin und Hitler hochkommen könnten). Aber ich nehme mal ein Beispiel, um zu verdeutlichen, wie argumentiert wurde. So wurde bei jedem das Negative aus dem Auszug herangezogen (E. S. hatte z. Bsp. Stehen, Körperverletzung unter Alkohol im Straßenverkehr), der Entzug der FE weggelassen, sondern behauptet, sie bekomme die FE „wieder“ nachdem sie zur MPU gegangen wäre usw. (Was gelogen ist, die FE wurde bei allen entweder gerichtlich oder verwaltungstechnisch, also von einem Richter oder einer FEB entzogen!) Und zu guter Letzt die Meinung eines Verwaltungsangestellten als „Gesetz“ definiert. Da schreibt Flensburg z. Bsp. „Neigung zur Trunksucht“. Schön, aber das schreibt weder ein Arzt, noch ein Experte, noch ein Akademiker auf Grund von physisch, psychischen Untersuchungen, sondern eine Bürokraft auf Grund seiner Meinung über die Aktenlage. Hier mal ein Beispiel, was den Herrschaften dort vorgelegt wird. 1. Die Aussage, wie böse man sich im Straßenverkehr benommen hat 2. Die Aussage, wegen Trunksucht wurde entschieden, dass man (also der Mensch, um den es da geht) solange kein Fahrrad oder gar Rollschuhe usw „fahren“ darf, bis man 110 Jahre alt ist. (Links habe ich das Geburtsdatum offengelassen, rechts das Fristende) Das ist eine Zeit in dem Fall von 1990 – 2100, ein Mensch wäre dann (bzw konkret dieser Mensch, dessen Daten ich verdeckt habe) 110 Jahre alt. (Original aus Flensburg zu dieser typisch deutschen und eu-rechtswidrigen "Entscheidung" am Ende des Beitrages)

 

 

Ebenso steht in (mittlerweile fast Jedem) Auszug aus dem KBA, dass Polen gar nicht zuständig sein kann, weil der Antragsteller ja in der BRD gemeldet sei ohne Unterbrechung usw. Damit wird nicht nur die Freizügigkeit negiert (ein Recht der Bürger der EG/EU seit 1957) sondern auch die 3. Direktive der EU 2006/126/EG Artikel 12 Ordentlicher Wohnsitz 2. Absatz: „Als ordentlicher Wohnsitz eines Führerscheininhabers, dessen berufliche Bindungen an einem anderen Ort als dem seiner persönlichen Bindungen liegen und der sich daher abwechselnd an verschiedenen Orten in zwei oder mehr Mitgliedstaaten aufhalten muss, gilt jedoch der Ort seiner persönlichen Bindungen, sofern er regelmäßig dorthin zurückkehrt. Diese letztgenannte Voraussetzung muss nicht erfüllt sein, wenn sich der Führerscheininhaber in einem Mitgliedstaat zur Ausführung eines Auftrags von bestimmter Dauer aufhält.“ Persönliche E-Mails meinerseits an die Mitarbeiter in Flensburg brachten nichts, scheinbar freut man sich dort, dass es mich ärgert, aber wer mich kennt, weiß genau, wenn ich zurück gehe, dann nicht um zu weichen, sondern um Anlauf zu nehmen. Wir haben dem Schreiben ebenso entnommen, dass auch bei unseren Antworten Seiten nicht weiter geleitet wurden, entnommen wurden, gut das der RA eine Kopie hat, nächste Woche wird auch das überprüft. Sieht die SKO dieses (linke) Spiel – (noch bezeichnet sogar sie es als Spiel) und ändert die Antworten, gut, wenn nicht, hilft uns das vor Gericht, Beweise und Fakten zu unterschlagen zeichnet den Verlierer aus, wir haben das nie nötig gehabt, und bei keinem unserer Kunden oder uns etwas zu verbergen. Persönlich denke ich also, es klärt sich diesen Monat und im Mai ist der Normalzustand wieder hergestellt, wenn nicht, ist die Verhandlung auch nicht fern und dann ist es geklärt. Aber momentan warten ca 120 Leute, ca 60 liegen bei der OSK, wo eigentlich 100 liegen müßten, auf Grund der Entscheidungen dieser Woche also schonmal 40, wo der Landrat grundlos verzögert hat, Fristen überschritten, also sogar laut SKO längst ausstellen muss. Unsererseits keine Sorge, wir gehen weder in den Urlaub jetzt, noch lassen bei irgendeinem eine Frist verstreichen, egal, wieviel Zeit und Geld es kostet, parallel zum Betrieb schreiben wir die Untätigkeitsklage, antworten auf die Ablehnungsbescheide, überprüfen den Posteingang und die Vollständigkeit der Papiere bei der SKO. Selbst wenn das finanziell vom Landrat an die Wand gefahrene LRA sich keinen Dolmetscher leisten kann – wir lassen amtlich übersetzen und reichen im Rahmen der Erwiderung ein, dass keiner eine FE hat, wo wir die Ausstellung des FS bezahlt und beantragt haben. Sorry, dass keine Zeit war, das unser RA in Gorzow nachfragte, wie beabsichtigt, ob man dort derweil eine Ersatzausstellung macht, aber ich sehe hier echt Licht am Ende des Tunnels und halte es zeitlich für schnuppe, ob wir die Akten umziehen lassen (vorher dort Wohnsitz nehmen, Euch dazu ggf. anreisen lassen) oder mit der Dienstaufsicht normal kommunizieren und hier in 1-2 Wochen eine Grundsatzentscheidung herbei führen können. Also bleibt gesund, uns gewogen und wer mag liest sich rein in das Amtspolnisch, was (wie bei Euch in Deutschland) für normal Sterbliche nicht immer einfach ist.

Postanowienie Samorządowe

Kolegium Odwoławcze w Gorowie Wlkp.

Kolegium odwoławcze w składzie po rozpoznaniu na posiedzeniu w dniu 16.04.2018 zażalenia Thomas L., zamieszkały ulica Jedności Robotniczej, reprezetowany przez pełnomocnika Olga Braun, na niezałatwienie w terminie przez Starostę Słubickiego wniosku z dnia 17.05.2017 o wydanie polskiego krajowego prawa jazdy kat. B, Samorządowe Kolegium w Gorzowie postanawia 1. uznać zażalenie na niezałatwienie sprawy w terminie za uzasadnione 2. odmówić wyznaczenia dodatkowego terminu załatwienia sprawy 3. stwierdzić, że niezałatwienie sprawy w terminie nie miało miejsca z rażącym naruszeniem prawa Uzasadnienie pismem z dnia 19.01.2018 Thomas L., działający przez pełnomocnika Olgę Braun, złożył do kolegium pismo „Ponaglenie w związku z beczynnością starosty w Słubicach i nie załatwieniem sprawy w terminie”

W piśmie wskazano co nastepuje: składam ponaglenie w związku z nie wydaniem w terminie określonym w art. stronie uprawnień do kierowania pojazdami kat. B (prawa jazdy) Jednocześnie w imieniu strony wnoszę o

1. wydanie postanowienia stwierdzającego, że starosta dopuścił się bezczynności przy wydaniu wnioskowanych przez stronę uprawnień do kierowania pojazdu;

2. zobowiązanie Starosty do załatwienia sprawy w wyznaczonym terminie;

3. zarządzenie wyjaśnienia przyczyn bezczynności i przewlekłości starosty przy wydaniu wnioskowanych przez stronę uprawnień Uzasadnienie Strona Thomas L. wystąpił do starosty z wnioskiem o wydanie mu uprawnień kategorii B.

Po uzyskaniu wskazanego na wstępie nr profilu kandydata na kierowcę strona przystąpiła do wykonania czynności określonych w Rozporządzeniu i niezbędne czynności poprzedzające uzyskanie tych uprawnień wykonała. Potwierdzenie wykonania czynności znajduje się na wskazanym wyżej profilu, a jednocześnie w dniu 12.12.2017 strona dokonała stosownej i wymaganej opłaty za wydanie dokumentu.

Do dnia złożenia niniejszego ponaglenia starosta nie wydał jednak stronie wnioskowanych przez nią uprawnień, jak również nie wyjaśnił przyczyn nie załatwienia powyższej sprawy w terminie. W ocenie strony w sprawie w zakresie terminu jej załatwienia ma miejsce przekroczenie terminu załatwienia sprawy przez organ administracji samorządu. Jednocześnie ten organ w toku załatwiania sprawy, po spełnieniu, w ocenie strony wszystkich warunków niezbędnych do uzyskania wnioskowanych uprawnień nie powiadomił strony w myśl art. o wystąpieniu zwłoki w załatwieniu sprawy i przyczenie tego opóźnienia.

W tym stanie mające oparcie w treści art. ponaglenie oraz jego wnioski są w pełni uzasadnione. Samorządowe kolegium odwoławcze rozpatrując sprawę zważyło co następuje: W myśl art. organy administracji publicznej obowiazane są załatwić sprawy bez zbędnej zwłoki. Niezwłocznie powinny być załatwione sprawy, które mogą być rozpatrzone w oparciu o dowody powszechnie znane albo znane z urzędu organowi, przed którym toczy się postępowanie, bądź możliwe do ustalenia na podstawie danych, którymi rozporządza ten organ.

Załatwienie sprawy wymagającej postępowania wyjaśniającego powinno nastąpić nie później niż w ciągu miesiąca, a sprawy szczególnie skomplikowanej nie później niż w ciągu dwóch miesięcy od dnia wszczęcia postępowania. Zgodnie z art. stronie służy zażalenie do organu wyższego stopnia, a jeżeli nie ma takiego organu – wezwanie do usunięcia naruszenia prawa. W okolicznościach niniejszej sprawy, w ocenie kolegium, nie sposób przypisać organowi – w tym wypadku staroście – bezczynności, gdyż w dniu przekazania zażalenia strony na niezałatwienie sprawy dotyczącej wydania polskiego prawa jazdy kategorii B do tut.

Kolegium, sprawa była już rozstrzygnieta, tj. starosta wydała decyzję z dnia 21.02.2018 znak KD.5430.1160.2017 odmawiającą wydania prawa jazdy dla Thomas Leibfritz. W tym miejscu trzeba stwierdzić, że w dacie wniesienia zażalenia na bezczynność, tj. 19.01.2018 – data wpływu do starosty – sprawa wywołana wnioskiem Thomas L. nie była rozstrzygnięta. Starosta winien był niezwłocznie przekazać powyzsze zażalenia do tut. kolegium, czego nie uczynił i przekazała je dopiero razem z odwołaniem strony od decyzji. Niewątpliwie takie działanie starosty było niewłaściwe, niemniej jednak pozostaje to bez znaczenia dla sprawy zażalenia strony na bezczynność, ponieważ jak zauważono już wyżej, w dniu przekazania zażalenia do tut. kolegium postepowanie przed starostą było zakończone.

Kolegium uznaje natomiast, że starosta działał przewlekle, ponieważ od dnia złożenia wniosku przez stronę tj. 17.05.2017, zwrócił się w dniu 18.05.2017 oraz dnia 14.06.2017 do Federalnego Urzędu Komunikacji we Flensburgu z zapytaniem o podanie informacji dotyczącej posiadanego przez Thomas L. prawa jazdy, a następnie nie zawiadomił strony, podając przyczyny zwłoki i nie wskazał nowego terminu załatwienia sprawy. W tym stanie rzeczy stwierdzić należy, że starosta nie dochował należytej staranności w takim zorganizowaniu postepowania administracyjnego by zakończyło się ono w rozsądnym terminie, niemniej w ocenie kolegium przewlekłość w niniejszej sprawie nie nosi cech rażącego naruszenia prawa.

Przewlekłość nie wynikała bowiem z lekceważenia stosunku do złożonego wniosku, lecz (jak wynika z odpowiedzi starosty) z przeświadczenia organu o obowiązujących ograniczeniach w zakresie posiadanych uprawnień do kierowania przez stronę i długotrwałej weryfikacji w powyzszym zakresie.

Kolegium stwierdza, że mimo niewątpliwie długotrwałego okresu zawisłości sprawy nie można przyjąć takiego charakteru przewlekłości. Z materiału dowodowego wynika, że starosta starał się rozpoznać i zakończyć sprawę i tym samym podejmował czynności mające na celu jej rozstrzygnięcie.

 

 

Lichtblick

Wir freuen uns bitte mit ihm, und fragen nicht, warum der und ich nicht, es gibt keine wirkliche Antwort im Moment darauf, weitere Einzelne sind bestellt.

Dennoch haben wir jetzt zusätzliche Arbeiten durch die falsche Auslegung der KBA Auszüge, Tabellen erstellen, dt. Amtsabkürzungen erklären (ENTZG für Entzug ist dabei noch die einfachste) und übersetzen lassen ins Amtspolnische, Urteile beibringen bei Einzelnen vom Gericht oder Bescheide der FEB, wo eindeutig steht, das die FE entzogen wurde usw usw usw

Wäre also schön, wenn nicht jeder von allem eine Kopie haben will, das hält nur ungemein auf und wir kommen nicht zum Arbeiten. Wir prüfen parallel, ob eine andere Behörde derweil für uns zügig ausstellt, vor allem jedoch, hier wieder eine klare Linie reinzubringen, was (langsam aber sicher) auch zu gelingen scheint, vielleicht auch sogar "schneller als gedacht. 

Melde mich bei Neuigkeiten, sonst zum Wochenende.

Freitag der 13.

Es sind gestern die ersten vier SKO Entscheidungen angekommen, die betreffenden Personen benachrichtige ich persönlich. Die SKO Entscheidungen sind, wider Erwarten negativ ausgefallen. Eine Enttäuschung für alle wartenden Personen unter Euch , das möchte ich nicht verschönern! Das Leben hat uns jedoch gelehrt, nicht aufzugeben wenn mal etwas nicht nach Plan läuft.

Es wurden auf direktem Wege weitere Schritte eingeleitet, was auch heißen wird, in die nächste Instanz zu gehen. Die Verhandlung wird auch einfach, weil hier scheinbar nur erwogen wurde, auf wessen Seite man sich stellt, auf die der staatlichen Behörde oder die einer privaten Agentur. So wurden zum Beispiel auf 8 Seiten Begründung völlig verkehrte Artikel und Paragraphen zitiert, wie Artikel 11 der EU-Direktive 2006/126/EG der sich mit den Bestimmungen über den Umtausch, den Entzug, die Ersetzung und die Anerkennung der Führerscheine beschäftigt, während wir hier einen klaren Neuerwerb der Fahrerlaubnis durchführen.

Analog zu den Vorgängen in Stettin wurden die Auskünfte aus Flensburg fehlinterpretiert usw. Leider bekommen wir den Termin für die Verhandlung (in Gorzow) nicht von heute auf morgen. Es ist ein Rückschlag, es ist aber noch nicht das Ende, momentan wird hier jede Entscheidung einzeln gefällt und – sofern sie negativ ist, - dagegen vorgegangen!

Wir hatten ähnliche Diskussionen bereits 2003, 2007, zuletzt 2013 und haben uns eigentlich damals schon bis zum Ministerium in Warschau über die Auslegung der EU-Direktive verständigt, leider unter dem damaligen Landrat, der jetzige - ist ein anderes Thema. Nun ist es nicht nur in Slubice so, vielmehr ging es in verschiedenen anderen Städten auch so, dass seitens der polnischen Seite die MPU fehlinterpretiert wird - ob dies an der Wort zu Wort Übersetzung liegt - sei dahingestellt. Die Fehlinterpretation dieses Wortes ist ausschlaggebend für eine negative Entscheidung seitens der SKO.

Nun gilt es voranging, dieses grobe Missverständnis zugunsten unserer Seite zu entfernen. Für die eventuell Verzögerung möchte ich mich bei Euch allen entschuldigen! Seit Euch dennoch dessen bewusst, dass ich alles für ein erfolgreiches Ende dieser Problematik in Angriff nehme.

Parallel dazu bemühen wir uns in der nächsten Woche – trotz der negativen Entscheidungen, die sicher anderen Behörden nicht verschwiegen werden sollten, - eine geeignete Behörde zu finden, die zumindest diejenigen Führerscheine für uns ausstellt, wo die Akte nicht gerade durch ein laufendes Verwaltungsverfahren blockiert ist, auch darüber werden wir hier weiter berichten.

Wir sind nach wie vor weiterhin optimistisch und sicher, dass die Fse zu 100% ausgestellt werden, dass mein „worst case“ von Mai in jedem Fall gehalten wird, ist allerdings leider nicht realistisch, denn selbst eine positive Entscheidung der SKO hat nicht immer die erhoffte Beispielwirkung, wie ein RA aus Stettin gerade schrieb.

http://rechtsanwalt-polen.de/polnisches-verkehrsrecht/fuhrerschein-in-polen.html

Update: März 2018: Die polnischen Führerscheinbehörden aus Stettin (Szczecin) und Słubice  stellen zurzeit kaum noch Führerschein für deutsche Fahrschüler aus, da diese die Einträge aus dem KBA (Kraftfahrtbundesamt) über die MPU falsch interpretieren. Zurzeit ist es jedenfalls so,dass man auf Erteilung notfalls klagen muss. Die ersten Klagen beim Verwaltungsgericht (SKO in Stettin) waren schon erfolgreich. Die Verwaltungspraxis ändert die Stettiner Behörde aber derzeit (noch) nicht. Rechtsanwalt Andreas Martin

06.04.2018

Sonnenschein

Warum muss ich nachgemeldet werden, wurde ich heute 2-mal gefragt. Damit Polen (Slubice) weiter zuständig ist, und sich etwas bewegt. Ohne aktuelle Anmeldung (Eure ist auf Grund der Kosten und das Ihr hier Ausländer seid auf 7 Monate begrenzt) keine Zuständigkeit und keine Aktion (kein FS).

Wann kommt die Antwort der SKO (Dienstaufsicht)? Die FEB Slubice (Fahrerlaubnisbehörde) rief heute auch da an, da sich die Arbeit potentiell steigert, aber keinerlei Resultate bringt. Man nimmt uns das Geld für die Ausstellung der FE ab, erteilt neue Genehmigungen zum FE Erwerb, und schreibt dann eine Weigerung, die FE auszustellen – das ist gelinde gesagt, irrsinnig. Die SKO antwortet Dienstag, hieß es. Postalisch, ist dann Donnerstag, Freitag in Slubice und wird dann entschieden werden – kann also bis Montag dauern, (16.04.) Sehe ich gelassen die letzten Tage und wende mich mal dem Verursacher, dem amtierenden Landrat zu, finde, er hat sich meine Aufmerksamkeit verdient, nachdem wir zusammen (also Ihr als Kunde 300 € für die Nachmeldung und wir als Agentur 300 € für RA, Verwaltung, Dolmetscher, Büro usw) über 60.000 € ausgegeben und unsere normale Arbeit im Finale (der FS Ausgabe) einfach seit Dezember blockiert wird.

Vorweg, ein Landrat hier ist, wie überall, eine Person des öffentlichen Lebens, der persönlich eigentlich nicht angreifbar ist, sondern über den im Zweifelsfall die Dienstaufsicht entscheidet. Einfacher nachzuvollziehen ist das über Facebook, wo sich die Freunde des Landratsamtes Slubice mit ihm ausführlich beschäftigen, man kann auf „alles anzeigen“ klicken bei jedem Beitrag und auf übersetzen und erkennt inhaltlich zumindest klar, worum es geht. Hier ihr Facebook Auftritt: https://www.facebook.com/Radni-Dla-Powiatu-Klub-Radnych-Powiatu-S%C5%82ubickiego-481887118675233/

Daraus nur 4 Beiträge und die Randgeschichte, Marcin Jablonski, ein ehemaliger Minister, dessen Partei die Wahlen verlor, nimmt sich in der Zeit, bevor die neue gewählte Regierung handlungsfähig ist, das Recht heraus, in Slubice mit einer „Security Firma“ (Männer in polizeiähnlichen schwarzen Uniformen), das LRA (Landratsamt) zu stürmen, den gewählten Landrat gewaltsam zu entfernen und sich selbst einzusetzen. Die zur Hilfe gerufene Polizei kommt erst, als der „Verwaltungsakt“ vollzogen ist, der gewählte Landrat, der neue Vizelandrat (Leopold Owsiak) nehmen vor der Kamera Stellung, eine Mitarbeiterin, die bei dem Gerangel die Treppen hinunter gestürzt wurde, wird ins Krankenhaus gebracht, Polens Medien sind voll mit diesem Ereignis, der (ehemalige) Minister erscheint in einem dubiosen Licht. Obigen Link mal runterscrollen bis 01.Juli 2016 – interessant der Beitrag vom 07. September 2016, als die Lage sich ja etwas „beruhigt“ hatte.

Folge war eine Gerichtsverhandlung in Sulecin, wo der Bürger Jablonski abgeurteilt wurde, diese Handlung ohne Recht durchgeführt zu haben. Er legte dagegen damals Revision ein, zog vor das nächste Gericht und (als Landrat) immer weiter bis zum obersten polnischen Gerichtshof. Dieser hat aber vor kurzem (dauert auch in der BRD solange) seinen Widerspruch verworfen und zurück gegeben zum erneuten Urteil in Sulecin. Die Verhandlung ist bereits am 26.04.2018 und wird ggf. in Abwesenheit geführt, ein Widerspruch gegen das Urteil ist dann nicht mehr möglich. Sprich, wenn der Bürger oder Landrat (Bürger sind juristisch angreifbar, Landräte nicht) zu einer Strafe verurteilt wird, was er sicher nur durch einen Sprung durch Zeit und Raum verhindern könnte, und sei es eine Strafe von 100 PLN (25 €) ist er als Landrat untragbar und von dieser „Position“ verschwunden.

Mag sein, dass ich meine Aussage in einigen wenigen Punkten korrigiere, wenn wir - mein, dein, unser- RA noch einmal darüber reden, aber er war dort Staatsanwalt und meint ganz klar, es ist ja nicht Neues passiert, es kann also auch keine „neuen Erkenntnisse“ geben, von daher ist die Lage klar. Hier bitte den Beitrag vom 16. März 2018 um 15:44 Uhr aufrufen. Dazwischen kommen so einige sicher interessante Bericht über Geldverschwendung, Narzissmus, Korruption und Amtsmissbrauch, ich war selbst fassungslos, dass wir uns als privates Unternehmen die Amtshilfe (deutsche Schreiben aus Flensburg) abfotografieren mussten, um sie zum Dolmetscher zu bringen, weil der Herr das LRA finanziell so gegen die Wand gefahren hat, das auf diese (sehr wichtige, da Grundlage der Amtshandlung) Dienstleistung verzichtet wurde, aber ich verzichte mal darauf, dass hier alles aufzuführen, Interessierte schauen es sich an auf FB.

Nur ein Beispiel, weil er war, nachdem seine Partei abgewählt wurde, auch kurz Direktor des städtischen Krankenhauses. Nicht lange, studierte Ärzte lassen sich solch einen Pophans nicht lange bieten, aber ich bringe den Beitrag mal rein, um zu zeigen, welches menschliche Versagen hier charakterlich vorliegt: Frau Anna Schoepe erhielt nach 29 Jahren Arbeit in der Klinik ohne Vorwarnung die Kündigung wegen Vertrauensverlust. Beitrag vom 20. Juli 2017 und dann bitte mal schauen auf die Beiträge 2018 vom 18. Und 20. März, Kündigung nicht rechtens und Anna ist wieder in ihrem Job. Sparen wir uns Details – wer will, schaut sich das näher an, selbst bei mir kamen negative Gefühle hoch, und wer mich kennt, findet das ungewöhnlich, aber wenn ich sehe, wie sein Sohn und meine Tochter zusammen in der Schule agieren (er eigentlich den fürsorglichen Beschützer für sie spielt), dann ist er selbst mir wieder egal, das Gericht wird urteilen, für uns endet die Situation entweder in den nächsten 2 Wochen mit der Antwort der SKO (Dienstaufsicht) oder seiner Verurteilung am 26.04. in Sulecin. Und sorry – diese eine Woche (bzw 10 Tage) mehr oder weniger haben wir dann auch noch. Ein Umziehen, Akten zusenden usw dauerte viel länger und Olga bräuchte ggf. erneut 300 € dafür auf ihr Konto, was mir peinlich wäre, bei keinen "versteckten Zusatzkosten"...

Genießt den Sommer, den Frühling hat uns sicher wieder Putin geklaut, bleibt gesund und uns gewogen. Olga und Ulf.

30.03.2018

Licht am Ende des Tunnels

Hier ist ja heute normaler Arbeitstag, also war ich (wie üblich Freitag) auch bei meinem (Deinem - unserem) Rechtsanwalt, der ja gestern die SKO in Gorzow persönlich besucht hatte, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen und zu vergewissern, dass wirklich alle Briefe und Akten dort eingehen und bearbeitet werden. Soweit so gut, alles geht ein und wird bearbeitet, aber das eigentlich Schöne der Nachricht war, das "bereits" in den nächsten 2 Wochen die ersten Antworten in Slubice eintreffen werden, wie erwähnt, die Frist der ersten Eingänge endet ja eigentlich erst Ende Mai. Zumindest ich (habe das gestern Abend schon als polnische SMS bekommen von ihm) sehe dem Osterhasen jetzt viel sanfter und glücklicher entgegen und wünsche Euch allen noch einmal herzlichst

Fröhliche Feiertage

28.03.2018

Frohe Ostern

Abmeldung, Anmeldung, Warten wie lange noch – kurzer Osterspaziergang.

Vor Ostern noch einmal kurz zur Situation, die sich nicht geändert hat. Nach wie vor keine Antwort der SKO (Dienstaufsicht), die die ersten Briefe am 22.02. bekam und offiziell 3 Monate Frist hat, zu antworten. Denke, sie antworten nach Ostern in einer der ersten zwei Wochen, falls nicht, läuft die Frist dann auch bald ab.

Noch einmal bemerkt sei der Umstand, wir bekommen von der FEB im LRA (Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt) nach wie vor weiter die PKK Nummern für die Neuanmeldungen (Erlaubnisnummer, die Fahrerlaubnis zu erwerben und auch gleichzeitig die Verpflichtung, die Fahrerlaubnis letztendlich auszustellen) sogar das Geld für die Führerscheinausstellung wird uns zusammen mit der übersetzten Abmeldung abgenommen. Das zeigt unter anderem, hier arbeitet ein einzelner Mensch entgegen dem Gesetz, und auch wenn er der Landrat ist, ist das längst nicht „seine“ gesamte Behörde.

Sanfter Hinweis an Euch, wenn einer von der Autobahnbrücke springt, springen doch auch nicht alle hinterher, also woher plötzlich die kuriosen Einfälle, keine Prüfung abzulegen, oder keine Abmeldung zu erledigen. Woher die Idee, ob wir denn weiter Kunden annehmen, wir halten doch bitte weiter die Gesetze ein, und zwar jedes Einzelne und benehmen uns doch nicht plötzlich wie im Kindergarten. Mein Tag mag wieder einmal (wie zuletzt in den 90ern) 16 Stunden Arbeit pro Tag bedeuten, dennoch kann mich jeder Einzelne anschreiben anrufen usw. ich kläre eventuelle Fragen wie gehabt auch gern mit jedem persönlich, aber wir bleiben bitte deshalb alle auf dem legalen Weg und geben keinerlei weiteren Anlass der auch nur andeuten kann, wir hätten nicht mehr alle Tassen im Schrank und müssten wirklich zum Psychiater (bzw. die eu-rechtswidrige MPU wäre annähernd angebracht oder gar legal).

Ausnahmeregelung Abmeldung in der BRD. Ist die zum eigentlichen Zeitpunkt der Ausstellung, also 6 Monate ordentlicher Wohnsitz in Slubice sind rum, Theorie und Praxis bestanden, fällig, dann meldet Euch bitte wie gehabt in der BRD ab und schickt sie uns. Damit wird juristisch der (ebenfalls festgestellt eu-rechtswidrige § 28 der deutschen FeV – Fahrerlaubnisverordnung) ausgehebelt. Da sich die Ausstellung momentan verzögert, kann man sich aber auch ohne Probleme nach 2 Wochen wieder völlig normal in der BRD anmelden, es ist eine Verwaltungssache, und die Verzögerung in der Akte dokumentiert, also im Zweifelsfall oder dem kaum anzunehmenden, aber theoretisch möglichen Fall eines Verwaltungsaktes in der BRD nachvollziehbar, juristisch wasserdicht.

Also auch wenn Ihr Freitag schon Feiertag habt und wir arbeiten müssen, denkt daran, wir arbeiten auch sicher Samstag weiter an den laufenden Dezysien (Ablehnungsbescheiden), die auch weiter regelmäßig eintreffen, halten die gesetzlichen Fristen, fundieren die Antworten, die es wirklich in sich haben, und wissen, jeder Tag, der keine Antwort bringt, bringt uns aber dem Datum näher, wo die Antwort kommen muss, und – wovon ich ausgehe – wenn nicht wieder einer Deutschen völlig quer schießt und (passiert zuletzt in Jelena Gora am Fuße der Schneekoppe, seitdem werden da keine Deutschen mehr geprüft) unter Alkohol einen Prüfer angreift oder ähnlich ruhmreiche Auftritte, steht hier einer gegen Alle und gegen das eigene Gesetz, die Antwort kann also nur positiv für uns ausgehen.

Derweil frohe und friedvolle Ostern – Olga und Ulf.

22.03.2018

Fragen und Antworten

Vorweg, mein Geburtstagswunsch, eine Antwort von der Dienstaufsicht (SKO) zu erhalten, hat sich nicht erfüllt. Jeder der da anrufen wollte, hat sich das entweder erst gar nicht getraut, oder auch keine erhalten. Sie sind (nach Untätigkeitsklage im Januar und Dezysia im Februar mit der Antwort vom RA) im Februar eingeschaltet worden, und haben, da sie unter anderem aus 8 Richtern bestehen, die einstimmig entscheiden müssen, dafür offiziell 3 Monate Zeit. Leider haben wir auch etwas spät gemerkt, dass es hier tatsächlich Verzögerungen gibt, denn es warten Leute seit Anfang Dezember auf ihren FS, wenn auch Wenige. Die FEB (Fahrerlaubnisbehörde) hofft weiter jeden Tag, ich rechne vor Ostern nicht mehr damit, freu mich auf April und weiß uns auf der sicheren Seite des Gesetzes. Und nicht nur ich, Olga, auch unser RA, die FEB, andere FEBen in PL usw – alle wissen, wir haben alle gesetzlichen Kriterien erfüllt und die Ausstellung der FSe kann nicht verweigert, bzw. die Weigerung nicht fundiert begründet werden. Und bei allem Verständnis, FS ist nicht nur Freiheit, für viele hängt mehr daran, der Beruf, die Familie und bei einigen sogar die Existenz, klar. Aber - um mit Olga und anderen zu sprechen – es ist nicht wirklich schlimm, dass er ein paar Monate später kommt als geplant.

Bei uns ging das ohne Unterbrechung 15 einhalb Jahre gut mit der Ausgabe, man konnte die Uhr danach stellen und wird es wieder können. Und es gibt keine Zufälle im Leben, also wer weiß, wozu das jetzt gut ist, diese Art Prüfung, vielleicht wären einige mit dem FS schon verunglückt oder Schlimmeres. Die Antwort der SKO kommt und dann kommen die FSe – schlimm ist anders. Schlimm wäre, wenn dank der Politik des Westens (und Polens) morgen die ersten Atombomben auf Berlin fallen, auf die US Stützpunkte im besetzten Deutschland, auf den polnischen Ostwall und die Lagerstätten der Atomwaffen der Amis. Schlimm wäre, wenn tatsächlich Unfälle mit den FSen passiert wären, schlimm wäre, wenn morgen eine Massenepedemie ausbräche, oder die Erde von einem Kometen getroffen würde.

Mal kurz zu dem Thema: das kenne ich aus Tschechien und Stettin… Mann, Mann, Mann… in beiden Fällen absoluter gewerblicher Betrug, die STA (Staatsanwaltschaft) nennt das o. K. also organisierte Kriminalität, hier die Fakten:

Tschechien: Die Vermittler nutzten offiziell die Landesdefinition in CZ. Ein Hotel sei ein ordentlicher Wohnsitz. Abgesehen davon, dass man Deutsche immer fragen würde – heißen Sie Udo Lindenberg (der wohnt im Hotel Atlantic in Hamburg), oder gehört Ihnen das Hotel – ist ein Hotel nun mal kein ordentlicher Wohnsitz, aber gut, auch Hotels nehmen die Ausweiskopie und melden ab dem 2. Tag in der Stadt ihre Kunden an. Da die Herren aber nicht 500/700 € und die Ausweiskopie zur Rezeption getragen und um Anmeldung gebeten, sondern sich das Geld auch noch in die Joppe schoben, passierte Folgendes 2012: Durch Amtshilfe war bekannt, das in den letzten 2 Jahren in Böhmen ca 7.000 FSe ausgegeben und 5.000 Anträge gestellt wurden (Anfragen an das KBA lagen vor, durchweg MPU Beauflagte). Alle 12.000 hatten 12 gleiche Adressen, riesige Hotels in CZ. Das Kamerateam fuhr also los und wollte die Deutschen besuchen. Die Hotels verneinten die Anmeldung, vor laufender Kamera bei allen aufgezählten Namen. Das Ministerium in Prag konnte daraufhin gar nicht anders (ohne ordentlichen Wohnsitz keine Zuständigkeit), als von großem Betrug sprechen und alle FS Ausstellungen an MPU Beauflagte stoppen (was bis heute anhält im Land) und die ausgestellten FSe zurückfordern, was ebenfalls andauert.

Stettin: Im Sommer letzten Jahres wurden wieder einmal Wohnsitze direkt im Meldeamt „gekauft“. Magda, Goszia usw erhielten 10-20 Ausweiskopien und 10-20.000 PLN, die Fahrschulen die Meldebescheinigung. Dabei wohnten durchaus wieder mal 10 Mann bei Magdas Oma in der Einraumwohnung und 20 bei Goszias (Namen frei erfunden) Tante in den 2 Zimmern. Für das Kontrollorgan, die STA (Staatsanwaltschaft), fast ein Lächeln, die Damen einzeln zu vernehmen und rasch brachen die Tränen und das Schweigen, der Scheinwohnsitz für Geld flog auf, die FS Inhaber bekommen und bekamen Post von der STA wegen Wohnsitzverstoß und erschlichenen Dokumenten.

Slubice: Abgesehen davon, dass noch nie jemand im Hotel angemeldet wurde, überprüft hier das Meldeamt den Wohnort, bevor eine Bescheinigung ausgegeben wird, das Kontrollorgan hier weiß das und macht teils nur noch Stichproben, teils auch eine Tiefenprüfung, alles ist in Ordnung – bis auf die Kapriolen eines Herrn, des Landrats (Starosta), also 15 einhalb Jahre pausenlose FS Ausgabe, jetzt ist mal 3-4 Monate Pause, mehr aber auch nicht.

Kann ich mit dem reden, wird gefragt, besonders die weltfremden Akademiker fragen sowas gern. Sicher, er spricht perfekt Deutsch, aber was glaubst Du, warum wir das nicht tun? Wir hatten einen „Friedensrichter“ entsandt, mit dem dieser ehemalige Minister u.a. in Brüssel war. Er hat ihm eine ganz andere Geschichte erzählt, als sonst, so eine mit Gefühl, wie oft in den politischen Entscheidungen Polens, und angeboten, wir können ja mit ihm reden. Was natürlich nicht das Geringste an seiner Einstellung ändern würde. Also wir reden nicht sinnlos mit Jemanden. Wir sind Macher, keine Machthaber. Macht braucht man nur, wenn man Böses im Schilde führt. Also klar, redet mit ihm, der Starosta (Landrat) steht im Internet, wenn Ihr denn im Gegensatz zu den polnischen Firmen und RAen einen Termin bekommt, aber seid Euch gewiss, er wird sich nicht äußern wollen (offiziell können), da die Akte ja bei der SKO liegt, was er uns verdankt (und damit ausnahmsweise Recht hat), aber er wird sich alles, was gesagt wird, notieren oder merken, um es gegen Euch zu verwenden, soviel ist sicher.

Kann ich meinen RA einschalten und meinen FS einklagen als Forderung wird gefragt. Kannst Du, aber auch das wäre ein Eigentor. Es hängt ein Verfahren an in der Verwaltung. Nach Freigabe der Akte, Antwort SKO würde die dann nicht im LRA bei der FEB landen, sondern bei Gericht und erneut gingen Monate (kenne den Landrat, mit Revision, wenn er verliert also Jahre) ins Land gehen, ehe eine Entscheidung fällt.

Kann ich vorbeikommen und helfen? Mittlerweile sind wir so firm in Dingen wie Bürokratie, also heften, falten, lochen, knicken, kopieren - Außenstehende, die wir einarbeiten müssten, wären jetzt eher störend als hilfreich. Kann ich wenigstens vorbei gehen und dem Landrat auf den Schreibtisch k… ? Diese und ganz andere, „nette“ Vorschläge – ehrlich mal Kinder. Sollte die SKO (wovon bei der Gesetzeslage, Aktenlage usw. auszugehen ist) entscheiden, FSe sind sofort auszustellen, und der Landrat weigert sich, machen wir ggf. schon mobil und laden 100 und mehr von Euch ein, gehen mit Presse, Funk und Fernsehen da rein, aber geordnet und so, dass die eventuell eintreffende Polizei uns unterstützt und nicht verhaftet. Das wäre nämlich wieder schlimm (in meinen Augen).

So schwer es fallen mag, geholfen wird, wenn wir ruhig abwarten, uns derweil auf andere Dinge konzentrieren, denn hier wird nach wie vor die PKK Nummer erteilt (Erlaubnis die FE zu machen), hier wird die Abmeldung angenommen und das Geld für die FS Ausstellung – also alle arbeiten eigentlich normal weiter, abgesehen von der Ausstellung, und auch die erfolgt jetzt zeitnah durch die Antwort der SKO. Also bleibt gesund und uns gewogen, versucht bitte „schlimm“ neu zu definieren und habt Dank für die zahllosen Geburtstagsglückwünsche heute.

Olga & Ulf am 22. März 2018

14.03.2018

Stand von heute

Leider muss ich auf Grund der vielen Anrufe mal berichten, dass es nichts zu berichten gibt. Man wird antworten, von Seiten der SKO, wann, sagen sie noch, vielleicht sogar morgen. Ich berichte das dann auch zeitnah, heute leider nur keine Auskunft und die aktuellen (üblichen) Schreiben vom LRA mit der Bestätigung der Weiterleitung an die Dienstaufsicht der aktuellen Fälle.

Leider ist das nicht ungewöhnlich, hat die Dienstaufsicht (im Februar eingeschaltet) 3 Monate für eine Antwort, da wird also nichts in die Länge gezogen, sondern für bürokratisch polnische Verhältnisse sicher zeitnah und weit vor Fristablauf geantwortet werden. Spätestens zum Wochenende wieder mehr dazu.

Bestätigungen SKO 14.03.2018

09.03.2018

Temporäre Blockade

Diese "deutsche" Kundin (bitte auf die Überschrift klicken) brachte zum Ausdruck, was die MPU Lobby predigt, hier sei ein Psychiater angebracht vor der erneuten Erteilung der Fahrerlaubnis und zog die Überprüfung aller Ausstellungen der FSe an Deutsche nach sich.

Es wurde viel berichtet zu diesem Thema, es wurde unsererseits der offizielle Weg eingehalten und nun rückt der Tag der Entscheidung näher. Zum besseren Verständnis noch einmal zurück in der Zeit.

Seit Anfang Januar blockiert der Landrat also die Ausstellung der Führerscheine (FS) an Deutsche mit o.a. Begründung. Wir haben zuerst Untätigkeitsklagen geschrieben, bei jedem Einzelnen, wenn 30 Tage um waren und dann eine Entscheidung bekommen, die besagt, das LRA wolle den FS doch nicht ausstellen, obwohl PKK Nummer erteilt (Erlaubnisnummer eine FE zu erwerben), Prüfungen bestanden, und auch sonst alle Voraussetzungen erfüllt wurden.

Der Herr steht damit allein auf weiter Flur, denn es wurden alle Bescheide mit einem extra neu angefertigten Stempel unterschrieben: im Auftrag des Landrates. Es wurden werden auch weiterhin Pkk Nummern ausgeteilt (fast täglich) und auch weiterhin nimmt man uns sogar das Geld für die Ausstellung der FSe ab. (Was zwingend laut Gesetz heißt, wenn Prüfung bestanden und Zeit rum ist, muss PL ausstellen)

Beschäftigen wir uns kurz mit ihm. Ehemaliger Minister, Woiwode, Leiter des KH Slubice, dann seit Juli 2017 Landrat. Sowohl die (widerrechtliche) Einsetzung, alle anderen Posten und alle Dinge, die der Mann tat, zogen eine Gerichtsverhandlung nach sich, die er in erster Instanz verlor. Er hatte aber die Macht und Möglichkeit, in Revision zu gehen, hat das genutzt und die letzte Instanz entscheidet nicht vor Ende des Jahres, im Oktober ist aber schon sein Rentenbescheid da. Das aber auch nur am Rande, um zu zeigen, der Mann schießt hier nicht nur gegen Deutsche und uns, sondern gegen alle und jeden, scheinbar wahl- und ziellos.

Traurig ist natürlich die Zeit, die vergeht, was unsere Kundschaft zwingt, ihren 7 monatigen Aufenthalt zu verlängern und Olga für 3 Monate Nachmeldung 300 € zu überweisen. Uns zwingt, pro Kunde ca. 300 € für RA (Rechtsanwalt, fundierte Antwortschreiben) und Dolmetscher (die Amtshilfe aus dem KBA - Kraftfahrtbundesamat- in Flensburg ist nicht einmal übersetzt, weil das LRA - Landratsamt- von ihm finanziell gegen die Wand gefahren wurde, also-) pleite ist. Stand heute bei ca. 100 Wartenden 60.000 € 

Gut ist, es geht dem Ende entgegen. Alle Schreiben gehen im Durchschlag zur Dienstaufsicht, die 3 Monate Zeit hat zur Antwort. Ist Dienstag keine da, wird Dienstag telefoniert, wann die Antwort kommt, und wir können aufhören, weiter auf die abstrakten Schreiben des Herrn zu reagieren.

Ist die Antwort da, die logischerweise und dem Gesetz entsprechend lauten wird, es sind sofort alle FSe auszugeben, ist die Blockade vorbei, und es geht auch in dem (entscheidenden) Punkt wie gewohnt weiter, sofern der Herr Landrat nicht wahr macht was er ankündigte intern: Solange ich Landrat bin, gibt es keine FSe für Deutsche.

Dann müssten wir (theoretisch) vor das AG Slubice ziehen, er würde verlieren und in Revision gehen etcpp aber dieses Spiel kann er alleine spielen, wir werden mit den Akten der Kunden umziehen und die benachbarten LRAer ausstellen lassen, weder wir, noch die Kunden haben Zeit für diese Art von Schwachsinn und Verschwendung von Geldern und Ressourcen.

Warum können wir vorher nicht umziehen? Einige werden es wissen, weil durch die Eröffnung der Entscheidung ein Verwaltungsakt in Gang gesetzt wurde und die Akte blockiert ist. Erst nach der Entscheidung der SKO (Dienstaufsicht, besteht aus 8 Richtern) ist die Akte frei, und wir versprechen, blockiert er sie trotz Entscheidung weiter, holen wir sie persönlich mit Polizei, Presse und TV da raus und leiten sie an das nächste LRA weiter, versprochen, so wahr mir Gott helfe. Der Mensch handelt nach eigenem Ermessen, entgegen dem Gesetz.

Also nochmals danke an Alle für das Verständnis, danke für die finanzielle Unterstützung (wir geben gut die gleiche Summe dazu), Betroffene schauen bitte allein ohne Aufforderung auf ihre Anmeldung in PL (DIN A4 Zettel auf Polnisch) und wenn die abläuft, 300 € zu Olga (Bankdaten auf ihrer Visitenkarte) 

Egal, welche Variante in der (hoffentlich) nächsten Woche nach der Entscheidung der SKO kommt, jeder Fall wird einzeln bearbeitet (auch mal 10-20 zusammen) und jeder erhält per WhatsApp oder E-Mail ein Foto von seinem FS, kurz bevor er verschickt wird, in der Regel dann an die Adresse der Abmeldung aus der BRD.

Bleibt gesund und uns gewogen und vor allem ... habt ein schönes Wochenende.

LG UB